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Review „Building Hadoop Clusters“

4030OS_VideoWie vor einigen Tagen schon einmal angekündigt, habe ich das Video-Tutorial „Building Hadoop Clusters“ zum Review von den netten Kollegen bei PacktPub erhalten.

Mittlerweile habe ich das komplette Tutorial geschaut und muss sagen: Das Tutorial ist hervorragend für wirkliche Anfänger geeignet.

Aber kommen wir zu etwas ausführlicheren Informationen. Das Tutorial ist in 8 Kapitel mit jeweils 3 Videos und zeigt die Installation eines Hadoop 2.0 Clusters in der Amazon Cloud.
In den ersten Kapiteln führt der Autor Sean Mikha ausführlich in die Amazon Web Services (AWS) und die benötigten Linux-Befehle ein, die man für ein minimales Setup benötigt. Die Anweisungen in diesen Kapitel sind wirklich gut aufbereitet und es macht regelrecht Spaß Sean zu folgen. Und das selbst dann, wenn es eigentlich Themen sind, die ich schon kannte (Rechtevergabe, key-based SSH Zugänge etc.). Hier haben sich auch ein paar kleine Flüchtigkeitsfehler eingeschlichen, die aber dem Ganzen nicht schaden. Zum Beispiel empfiehlt der Autor den SSH Service neu zu starten, nur weil die ssh_config angepasst wurde. Das werde ich mit ihm jedoch noch einmal konkret persönlich besprechen – er ist sehr kontaktfreudig, wenn es um sein Tutorial geht.

Mit dem Kapitel 6 wird das Tutorial „endlich“ sehr Hadoop spezifisch. Es wird beschrieben, wie mithilfe des Ambari Projectes ein Cluster mit 3 Nodes aufgebaut und überwacht werden kann. Der im Tutorial betonte Punkt, dass man minimum „large“ Instanzen nutzen soll, kann ich nur unterstreichen. Die Fehler treten bereits beim Installieren auf. Leider sind die „large“ Instanzen nicht Teil des kostenlosen AWS Programmes. Allerdings sprechen wir hier über wenige Cents, solange die angelegten Instanzen auch immer brav wieder heruntergefahren bzw. terminiert werden, wenn sie nicht mehr gebraucht werden.
Wer übrigens auch darüber stolpert, dass die empfohlene AMI nicht mehr existiert, keine Sorge. Wählt einfach ein anderes CentOS 6.2 Image von RightImage aus, damit funktioniert es dann auch.

Den einzig wirklich negativen Punkt den ich zu dem gesamten Tutorial habe ist das Fehlen von weiterführenden Informationen, wo zum Beispiel die Befehle bzw. Kommandoabfolgen für die Optimierungen noch einmal zur Verfügung gestellt werden. Denn gerade die letzten Videos sind doch recht schwer zu verfolgen, wenn ich versuche das Gezeigte direkt anzuwenden.

Also: Das Training ist hervorragend für den Entwickler geeignet, der bis jetzt noch überhaupt keinen Kontakt mit AWS und Haddop Clustern hatte. Für mich hätte der Teil mit den Linux Setup Instruktionen deutlich kürzer sein können, aber hey, ich gehöre auch nicht 100%-ig der Zielgruppe an.

 

Wer jetzt Lust auf das Training bekommen hat, kann noch 7 Tage lang 10% sparen. Einfach den Code CETNUJK beim Bestellen eingeben. Der Code gilt noch bis zum 7.7.2014.

GoDaddy SSL Zertifikate und Java

Ich bin gerade dabei Liferay 6.2 für ein Kundenprojekt zu evaluieren. Dazu gehört auch wenigstens ein mal Social Office 3 zum Laufen zu bringen. Um Liferay und Social Office davon zu überzeugen, dass ich im Besitz einer gültigen Lizenz bin, wird der „License Manager“ von Liferay genutzt. Warum erzähle ich das alles? Nun, weil ich auf einmal folgende Exception im Log des Tomcats vor mir sah:

17:57:08,602 ERROR [http-bio-8080-exec-9][LicenseUtil:419] javax.net.ssl.SSLPeerUnverifiedException: peer not authenticated
javax.net.ssl.SSLPeerUnverifiedException: peer not authenticated

Ein Blick auf liferay.com offenbarte mir, dass ein GoDaddy Zertifikat verwendet wird. Nun stand ich also da, mit meiner Erkenntnis. Eigentlich wird GoDaddy so ziemlich überall als Certificate Authority vertraut. Also warum meckert Java hier?! Nun, es mag daran liegen, dass ich für Liferay noch JDK 1.6 verwende, aber es fehlt schlichtweg das Intermediate Zertifikat von GoDaddy. Genauer gesagt, das hier: Go Daddy Secure Server Certificate (Intermediate Certificate).

Damit ich jetzt nicht bei eventuellen Updates oder in anderen Projekten ein Intermediate Zertifikat nutze, was ich vielleicht nicht will / brauche, kopiere ich also die cacerts Datei an die selbe Stelle, wie mein kleines Tomcat Startscript:

cp /usr/lib/jvm/java-6-oracle/jre/lib/security/cacerts .

Danach importiere ich das Intermediate Zertifikat in den Truststore:

keytool -import -alias "GoDaddy Intermediate" -file gd_intermediate.crt -storepass changeit -trustcacerts -keystore cacerts

Zu guter Letzt konfiguriere ich über die Umgebungsvariable JAVA_OPTS den neuen Truststore und das dazu gehörige Passwort. Da es sich hier um meine lokale Entwicklermaschine handelt, ist das Standardpasswort völlig ausreichend:

JAVA_OPTS="$JAVA_OPTS  -Djavax.net.ssl.trustStore=./cacerts -Djavax.net.ssl.keyStorePassword=changeit"

Diese Zeile stehe bei mir im Startscript. Alternativ kann sie aber in einem Tomcat auch in die setenv.sh (Linux / Unix / MacOS) bzw. setenv.bat (Windows) geschrieben werden, die in Tomcats bin Verzeichnis liegt (oder angelegt werden kann, wenn sie noch nicht existiert).

Vielleicht hilft es dem Einen oder Anderen von Euch ja mal 😉

Es gibt wieder Review-Material

Hallo zusammen.

Ich habe mal wieder Material für Reviews von PacktPub bekommen. Diesmal sind es gleich Video-Trainings. Und das Beste: Ich habe auch Gutscheincodes für meine Leser bekommen. Damit erhaltet Ihr 10% auf die Videos. Meine Meinung zu den Videos gibt es dann auch demnächst hier zu lesen 😉

Und das sind die zwei Titel:

Building Hadoop Clusters

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Wie der Name vermuten lässt, geht es um das Aufbauen von Hadoop Clustersystemen. Dafür werden die Amazon Web Services genutzt und der Auszug zum Titel verspricht, dass man
mithilfe dieses Videos vom Anfänger zum Professional wird. Ob es das hält, werden wir sehen.
Näherer Infos bekommt ihr übrigens hier: Building Hadoop Clusters.

Der Gutscheincode für dieses Video lautet: CETNUJK (gültig bis zum 07.07.2014)

Building an Application with CoffeeScript

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Geht es bei „Building Hadoop Clusters“ eher um das Thema Datenanalyse mithilfe des Apache Hadoop Projektes, geht es hier wieder direkt in ein Programmiersprachenthema.
CoffeeScript ist immer wieder in den Medien zu lesen. Dieses Video-Training setzt nur Basis-JavaScript Kenntnisse voraus und zeigt auf, wie man mit CoffeeScript zu guten Ergebnissen kommt.
Weitere Infos zu dem Video gibt es hier: Building an Application with CoffeeScript

Der Gutscheincode für dieses Video lautet: LHQGZFY (gültig bis zum 07.07.2014)

DynDNS stellt kostenfreie Accounts komplett ein

Gerade erhielt ich folgende Mail von DynDNS

To our Dyn free hostname users:

For the last 15 years, all of us at Dyn have taken pride in offering you and millions of others a free version of our Dynamic DNS Pro product. What was originally a product built for a small group of users has blossomed into an exciting technology used around the world.

That is why with mixed emotions we are notifying you that in 30 days, we will be ending our free hostname program. This change in the business will allow us to invest in our customer support teams, Internet infrastructure, and platform security so that we can continue to strive to deliver an exceptional customer experience for our paying customers.

We would like to invite you to upgrade to VIP status for less than $20 — a 25% discount good for any package of Remote Access (formerly DynDNS Pro). By doing so, you’ll have access to customer support, additional hostnames, and more.

Here’s how you get this done in two easy steps:

– Login to account.dyn.com.
– Click here to add Remote Access to your cart at the 25% off VIP rate. The discount will be applied upon checkout.

We thank you for your usage of Dyn through the years, and hope to continue to support you through Dyn Remote Access or other products for years to come. Visit our FAQ page or this blog post for more information.

Irgendwie war es abzusehen, dass das irgendwann einmal eintreten wird. Immerhin war es seit langer Zeit schon nicht mehr möglich neue kostenfreie Accounts zu eröffnen. Aber nun geht tatsächlich eine Ära zu Ende.

Wer nach einer Alternative suchst kann sich zum Beispiel einmal NoIP anschauen. Hier gibt es sie noch, die freien Accounts für dynamische DNS Einträge, wie man sie zum Beispiel für den heimischen Service braucht. Die FritzBox kommt übrigens direkt mit einem „Client“ dafür daher, der seit längerem guten Dienst bei mir verrichtet.

Experten…

Heute gibt es mal ein YouTube Video auf die Augen. Und ich wette, jeder kann sich mindestens an ein Meeting erinnern, was genau so abgelaufen ist 😉

Viel Spass damit.

Review Video Training „Learning Apache Maven 3“

Und PacktPub die Zweite.

Vor einiger Zeit bat mich Velinda von PacktPub das neue, englischsprachige Video-Training zum Thema Apache Maven 3 zu reviewen. Ich ging mit gemischten Erwartungen an das Training. Zum Einen hatte ich mich schon zuvor mit Maven beschäftigt. Auf der anderen Seite war da noch einiges an Wissen, welches ich da bestimmt noch zusätzlich aufbauen konnte. Also gut, ich nahm die Herausforderung an.

Das Training ist in vier Bereiche aufgeteilt, die jeweils mehrere Videos beinhalten. Das macht es angenehm, das Training auch einmal auf ein paar Tage zu verteilen. Außerdem kann man so Themen überspringen oder gezielt noch einmal anschauen.
Die vier Themenbereiche sind:

  • Section 1: Introduction to Apache Maven – Eine Übersicht und Installationsanleitung für Maven und die Integration in Eclipse, IntelliJ und Netbeans
  • Section 2: Sample Maven Application – In diesem Kapitel wird ein einfachen Programm mithilfe von Maven aufgebaut
  • Section 3: Maven Web Application – In diesem Kapitel wird ein einfaches Webprojekt mithilfe von Maven aufgebaut
  • Section 4: Maven Multi module Project – Der letzte Themenbereich, der sich mit komplexeren Maven-Projekten beschäftigt

Die Inhalte, die während der Videos gezeigt werden, sind sehr gut vorbereitet und ich konnte dem Sprecher recht gut folgen. Der Sprecher hat jedoch eine teilweise zu ruhige Sprechart, was es manchmal recht langatmig erscheinen lässt. Außerdem sind die einzelnen Videos anscheinend auch so aufgebaut, dass man sie Stück für Stück auf anderen Plattformen anbieten könnte. Anders kann ich mir die Ansagen vor und nach dem Video nicht erklären. Aber damit habe zumindest ich mich zügig arrangiert.

Was mir dennoch zu meckern bleibt, ist die Qualität der Zusatzmaterialien. Die für die besprochenen Inhalte benötigten Code-Schnipsel werden im Video recht kurz gezeigt, was ein Mittippen unmöglich macht. Die verfügbaren Sourcen sind leider nicht mit denen, die im Video gezeigt werden, synchron. Auch funktioniert es nicht ohne manuelles Zutun, die herunterladbaren Quellen auszuführen. Das werde ich aber versuchen mit dem Autor zu klären und hoffe, das es hierfür bald ein Update gibt.

Fazit: Wenn Ihr einen kompletten Neueinstieg in Maven machen wollt, ist dieses Training recht gut geeignet. Allerdings dient dieses dann nur für das theoretische Grundwissen. Danach kann man sich dann an die IDE der Wahl setzen und dieses Wissen durch Ausprobieren zu festigen.

Wenn Ihr jetzt interessiert seit, dann findet Ihr hier das Videotraining: http://bit.ly/1kvveqf.

Packt verdoppelt bis zum 26.03.2014 Deinen Einkauf

Ach ja, wieder ist viel Zeit vergangen. Nun gut, kommen wir zum Wesentlichen…

Velinda von Packt machte mich vor ein paar Tagen auf eine neue Aktion aufmerksam. Vom 18.03 bis zum 26.03 gibt Packt auf jedes eBook ein zusätzliches eBook kostenlos dazu. Einfach die Bücher in den Warenkorb packen, den Rest erledigt der Checkout Prozess von Packt.

Also, ab dafür. Einfach über den Link hier gehen und aus den mittlerweile 2000 Titeln von Packt auswählen: http://bit.ly/1j26nPN.

Neuer Name – Gleicher Inhalt… Aber bald kommt mehr

Einen wunderschönen guten Abend zusammen.

Nun ja, seit Monaten – ok, seit Jahren – gab es hier leider keine neuen Einträge. Aber das bedeutet nicht, dass nichts passiert ist. Letztes Jahr habe ich nun tatsächlich geheiratet und um die Diskussionen einfach weiter anzuheizen, hat nicht meine Frau einen neuen Nachnamen sondern ich. Und ja, das hat nun bis heute gedauert, dass dies auch hier reflektiert wird. Aber hey, besser spät als nie. Es gilt also ab sofort: www.holger-librenz.de ist nun www.holger-steinhauer.de.

Die Überschrift verheißt nun aber noch mehr und ja, es kommt mehr. Zusammen mit Marco Jahn bin ich nun endlich wieder aktiv und wir bereiten das Projekt Willige Entwickler vor. Hier werden wir zusammen, unterstützt von Freunden, Kollegen und Gleichgesinnten, unser Know How zusammen präsentieren und hoffentlich die Schlagzahl der Artikel erhöhen. Themen haben wir zuhauf, vieles sogar schon vorbereitet. Also bleibt dran!

In diesem Sinne verbleibe ich erst einmal mit vielen Grüßen und wünsche allen, wenn auch reichlich spät, einen guten Start in 2012.

Die erste Woche mit meinem neuen Milestone

Die erste Woche mit meinem neuen Milestone

Tja, nun ist es schon wieder mehr als eine Woche her als Hermes, der „Handybote“ mein neues Spielzeug vorbei gebracht hat. Das neue Motorola Milestone.
Die Ankunftsvorfreude hatte ich schon fleißig über Twitter kommentiert. Und über Twitter kam von Achim auch der Wunsch zu einem kleinen Erfahrungsbericht. Und genau diesen findet ihr hier…
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SSH mal als Filesystem nutzen

Da ich gerade beruflich viel mit Linux und der Anbindung an einen Server arbeite kommt mal wieder ein kleiner Artikel zum Thema.

Jeder kennt wohl SSH. Viele kennen auch sftp – das was primär bei scp und WinSCP im Hintergrund werkelt und für den sicheren Dateitransfer gedacht ist. Nun, diese Komponenten können wir auch als Remote-Filesystem nutzen. Aber wie kam ich nun gerade (wieder) auf dieses Filesystem?
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